Plötzlich Junghund: 6 typische Fehler in der Pubertät – und was dein Hund jetzt wirklich braucht
Gefühlt war er gestern noch ein Welpe. Und plötzlich steht da ein fast ausgewachsener Hund vor dir, der draußen scheinbar alles spannender findet als dich. Der Rückruf, der eigentlich schon ganz gut funktioniert hat? Wackelt. Andere Hunde? Auf einmal wahnsinnig interessant. An lockerer Leine laufen? War auch schon mal besser.
Vielleicht fragst du dich jetzt: Was ist denn plötzlich los mit meinem Hund?

Genau an diesem Punkt beginnt für viele Mensch-Hund-Teams eine ziemlich spannende, manchmal aber auch anstrengende Zeit. Denn dein Hund sieht vielleicht schon erstaunlich erwachsen aus – wirklich erwachsen ist er deshalb noch lange nicht.
Und genau darin liegt eines der größten Missverständnisse der Junghundezeit.
Vom Welpen zum Junghund: Was verändert sich eigentlich?
Wenn wir von der „Pubertät beim Hund“ sprechen, meinen wir umgangssprachlich häufig eine längere Entwicklungsphase, in der sich nicht nur körperlich einiges verändert. Fachlich lohnt sich eine kleine Unterscheidung: Die Pubertät beschreibt vor allem das Erreichen der Geschlechtsreife. Die Adoleszenz umfasst darüber hinaus die Entwicklung vom juvenilen zum erwachsenen Hund.
Wann diese Phase beginnt und wie lange sie dauert, ist nicht bei jedem Hund gleich. Größe, Rassetyp und individuelle Entwicklung spielen dabei unter anderem eine Rolle.
Was viele Hundehalter aber ziemlich deutlich bemerken: Verhalten, das gerade noch zuverlässig erschien, funktioniert plötzlich nicht mehr so selbstverständlich.
Das ist nicht nur Einbildung. Eine Studie zur Entwicklung junger Hunde konnte beispielsweise zeigen, dass die untersuchten Hunde im Alter von acht Monaten auf ein bereits bekanntes Sitz-Signal ihrer Bezugsperson schlechter reagierten als mit fünf Monaten. Interessanterweise zeigte sich dieser Effekt nicht in gleicher Weise gegenüber einer anderen Person. Die Forschenden fanden damit Hinweise auf eine vorübergehende Phase verringerter Reaktionsbereitschaft gegenüber der Bezugsperson.
Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder acht Monate alte Hund plötzlich seine Signale ignoriert oder dass wir jedes unerwünschte Verhalten mit der Pubertät erklären können. Die Untersuchung zeigt aber etwas Wichtiges: Diese Entwicklungsphase kann mit vorübergehenden Veränderungen im Verhalten einhergehen.
Dein Hund hat also nicht über Nacht beschlossen, dass eure bisherigen Regeln ab sofort nicht mehr gelten. Umso wichtiger ist es, jetzt nicht einfach die Anforderungen hochzuschrauben.
1. Dein Hund sieht erwachsen aus – also erwartest du auch erwachsenes Verhalten
Das passiert schneller, als man denkt.
Aus dem kleinen Welpen mit viel zu großen Pfoten ist innerhalb weniger Monate ein Hund geworden, der äußerlich schon ziemlich erwachsen aussieht. Bei größeren Rassen können da plötzlich 25, 30 oder 40 Kilogramm neben uns stehen.
Und ganz automatisch verändern sich unsere Erwartungen.
Vom Welpen erwarten wir noch nicht, dass er eine halbe Stunde ruhig im Café liegt. Beim acht Monate alten Hund denken wir vielleicht schon: „Das müsste doch langsam funktionieren.“
Der Welpe darf bei einer spannenden Hundebegegnung aufgeregt sein. Beim Junghund nervt uns das Ziehen plötzlich.
Genau hier lohnt sich ein Perspektivwechsel:
Körpergröße ist kein Maß für emotionale Reife oder Trainingsstand.
Dein Junghund befindet sich weiterhin mitten in seiner Entwicklung. Viele Fähigkeiten, die im Alltag selbstverständlich wirken sollen – warten, sich trotz Ablenkung orientieren, Erregung regulieren, Frust bewältigen oder zuverlässig auf Signale reagieren – müssen weiter gelernt und vor allem in unterschiedlichen Situationen geübt werden.
Frag dich deshalb nicht nur:
„Was sollte mein Hund in diesem Alter schon können?“
Sondern auch: „Kann mein Hund das, was ich gerade von ihm erwarte, in genau dieser Situation schon leisten?“
Das macht im Training einen enormen Unterschied.
2. „Das konnte er doch schon!“ – du erwartest, dass Gelerntes überall funktioniert
Vielleicht funktioniert der Rückruf im Garten hervorragend.
Auf dem gewohnten Spazierweg klappt er meistens auch.
Und dann taucht auf der Wiese ein anderer Hund auf – und dein Rückruf scheint plötzlich nicht mehr zu existieren.
Das bedeutet nicht, dass dein Hund das Signal vergessen hat.
Hunde lernen stark situationsbezogen. Ein Verhalten, das unter einfachen Bedingungen zuverlässig funktioniert, muss deshalb unter hoher Ablenkung noch lange nicht genauso sicher abrufbar sein.
Und gerade in der Junghundezeit verändert sich, was für deinen Hund überhaupt wichtig und interessant ist.
Gerüche werden spannender. Andere Hunde gewinnen möglicherweise an Bedeutung. Die Umwelt wird selbstständiger erkundet. Gleichzeitig können hohe Erregung oder Unsicherheit dazu führen, dass bekannte Signale unter bestimmten Bedingungen schwerer abrufbar sind.
Gerade wenn andere Hunde plötzlich besonders interessant werden, lohnt es sich, Hundebegegnungen genauer zu beobachten und besser zu verstehen.
Statt daraus zu schließen: „Der weiß genau, was ich will und macht es einfach nicht“, lohnt sich eine andere Frage: Unter welchen Bedingungen funktioniert das Verhalten – und wann wird es für meinen Hund schwierig?
Vielleicht klappt der Rückruf bei 20 Metern Entfernung zu einem anderen Hund noch nicht, bei 50 Metern aber schon.
Vielleicht kann dein Hund drei Minuten ruhig auf seiner Decke liegen, aber noch keine halbe Stunde.
Vielleicht funktioniert die Leinenführigkeit in der ruhigen Wohnstraße, vor dem Hundeplatz aber nicht.
Das sind keine Beweise dafür, dass dein Training gescheitert ist. Sie zeigen dir vielmehr, wo dein Hund gerade im Lernprozess steht. Und genau dort kannst du weitertrainieren.

3. Du versuchst, deinen Junghund mit immer mehr Action auszulasten
Der Junghund ist voller Energie, also braucht er mehr Bewegung.
Langer Spaziergang, danach eine Runde spielen, ein bisschen Training und am Nachmittag vielleicht noch eine große Hunderunde – schließlich soll er ausgelastet sein.
Klingt zunächst logisch.
Nur: Mehr Aktivität führt nicht automatisch zu mehr Ruhe.
Ein Junghund verarbeitet an einem ganz normalen Tag bereits eine Menge. Gerüche, Begegnungen, Verkehr, andere Hunde, Training, neue Orte, Spiel und soziale Situationen sind nicht nur Beschäftigung – sie bedeuten auch viele Informationen und unterschiedliche Erregungszustände.
Deshalb lohnt es sich, Auslastung nicht danach zu beurteilen, wie viele Kilometer dein Hund gelaufen ist oder wie viele Beschäftigungen ihr geschafft habt.
Beobachte stattdessen einmal: Wie kommt dein Hund nach Aktivitäten wieder zur Ruhe? Schläft er anschließend? Kann er sich zuhause lösen und entspannen?
Oder wirkt er nach einem ereignisreichen Tag eher unruhiger, läuft viel herum oder reagiert schneller auf Kleinigkeiten?
Ein Hund, der nach einem ereignisreichen Tag immer weiter Action einfordert, braucht nicht zwangsläufig noch mehr davon.
Aktivität und Regeneration gehören zusammen.
Auch Schlaf spielt dabei eine wichtige Rolle. Untersuchungen bei Hunden zeigen Zusammenhänge zwischen Schlaf und Lern- beziehungsweise Gedächtnisprozessen. Wer lernen soll, braucht also nicht nur gute Trainingseinheiten, sondern auch Gelegenheit, anschließend wieder herunterzufahren und Erlebtes zu verarbeiten.
Das bedeutet nicht, dass du deinen Junghund möglichst wenig bewegen oder beschäftigen solltest. Junge Hunde brauchen Bewegung, Erkundung, Sozialkontakte und Möglichkeiten, ihre Umwelt kennenzulernen.
Entscheidend ist die Balance.

4. Frust soll dein Junghund jetzt einfach aushalten lernen
Dein Hund darf nicht zum anderen Hund und bellt.
Er möchte aus dem Auto springen und muss warten.
Er möchte weiterlaufen, du bleibst stehen.
Er kommt nicht an das Spielzeug.
Frustration gehört zum Alltag. Wir können und müssen unseren Hunden nicht jeden Wunsch erfüllen.
Aber daraus entsteht manchmal die Vorstellung:
„Da muss er jetzt einfach durch. So lernt er Frustrationstoleranz.“
Ganz so einfach ist es nicht.
Frustration ist zunächst eine Emotion. Sie entsteht beispielsweise dann, wenn ein erwartetes oder gewünschtes Ziel nicht erreicht werden kann. Wie gut ein Hund damit umgehen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von Situation, Erregungsniveau, Lernerfahrung und individueller Veranlagung.
Ein Hund, der bellt, in die Leine springt oder hektisch wird, braucht deshalb nicht automatisch eine strengere Grenze.
Schau zuerst genauer hin:
Wann beginnt der Frust eigentlich?Wie stark ist dein Hund bereits erregt? Kann er in dieser Situation überhaupt noch ansprechbar sein? Und wie schnell findet er anschließend wieder zurück in einen ruhigeren Zustand?
Frustrationstoleranz bedeutet nicht, einen Hund möglichst häufig oder möglichst lange frustrierenden Situationen auszusetzen. Sinnvoller ist es, Anforderungen so aufzubauen, dass dein Hund Bewältigungsstrategien lernen kann.
Das kann bedeuten, Wartezeiten zunächst sehr kurz zu halten. Abstand zu einem begehrten Reiz zu vergrößern. Ruhiges Verhalten frühzeitig zu verstärken. Oder eine Situation zu unterbrechen, bevor dein Hund komplett die Fassung verliert.
Und ja: Bedürfnisorientiertes Training bedeutet trotzdem nicht, dass dein Hund immer bekommt, was er möchte.
Bedürfnisse und Wünsche sind nicht dasselbe. Grenzen gehören zum Zusammenleben dazu. Die entscheidende Frage ist nicht, ob es Grenzen gibt, sondern wie wir unserem Hund helfen, mit ihnen umzugehen.
5. Der Rückruf wackelt – also wird Freiheit komplett gestrichen
Der erste Ausflug ins Unterholz. Eine spannende Spur. Ein anderer Hund am Horizont.
Und plötzlich steht man da und denkt:
„Okay. Das war's mit Freilauf.“
Sicherheit geht natürlich vor. Wenn dein Rückruf gerade nicht zuverlässig genug funktioniert, ist unkontrollierter Freilauf keine gute Idee.
Aber die Alternative muss nicht zwangsläufig heißen, dass dein Junghund von nun an ausschließlich an einer zwei Meter langen Leine läuft.
Gerade jetzt sind Erkundungsverhalten, Schnüffeln und Bewegung weiterhin wichtige Bestandteile seines Alltags.
Eine gut eingesetzte Schleppleine kann deshalb eine sinnvolle Zwischenlösung sein: Sie schafft Sicherheit, während dein Hund trotzdem mehr Bewegungsradius bekommt. Gleichzeitig kannst du den Rückruf unter Bedingungen weitertrainieren, unter denen Fehler nicht direkt dazu führen, dass dein Hund außer Reichweite verschwindet.
Management ist dabei kein gescheitertes Training. Im Gegenteil.
Gutes Management verhindert, dass dein Hund unerwünschtes Verhalten immer wieder erfolgreich übt, während ihr parallel an einer zuverlässigeren Alternative arbeitet. Und vielleicht noch wichtiger: Du musst nicht jeden Spaziergang in eine Trainingsstunde verwandeln.
Dein Junghund darf auch einfach Hund sein, schnüffeln, erkunden und sich bewegen – innerhalb eines Rahmens, der für euch beide sicher ist.

6. „Jetzt muss ich strenger werden“ – Pubertät wird mit Ungehorsam verwechselt
Spätestens wenn bekannte Signale plötzlich schlechter funktionieren, hören viele Hundehalter Sätze wie:
„Der testet dich.“
„Du musst dich jetzt durchsetzen.“
„Wenn du ihm das durchgehen lässt, tanzt er dir später auf der Nase herum.“
Solche Erklärungen wirken verlockend, weil sie komplexes Verhalten sehr einfach machen.
Der Hund kennt die Regel. Er entscheidet sich dagegen. Also braucht es mehr Konsequenz. Nur ist Verhalten selten so simpel.
Wenn dein Junghund auf ein Signal nicht reagiert, können viele Faktoren beteiligt sein: Ablenkung, Erregung, Motivation, Unsicherheit, Lernerfahrung oder schlicht ein Trainingsstand, der für genau diese Situation noch nicht ausreicht.
Das heißt nicht, dass Regeln plötzlich unwichtig werden.
Ein fairer, vorhersehbarer Rahmen kann einem jungen Hund viel Orientierung geben.
Aber Konsequenz muss nicht Härte bedeuten.
Konsequent kann auch heißen, dass bestimmte Regeln verlässlich gelten. Dass du Situationen vorausschauend gestaltest. Dass du erwünschtes Verhalten belohnst. Dass du Anforderungen kleinschrittig aufbaust. Und dass du deinen Hund nicht erst scheitern lässt, um ihn anschließend dafür zu korrigieren.
Gerade in einer Phase, in der Verhalten ohnehin schwanken kann, lohnt es sich, Training nicht zum Machtkampf werden zu lassen.
Dazu passt auch die Forschung zu Trainingsmethoden: In einer Untersuchung mit 92 Begleithunden zeigten Hunde aus Trainingssettings, in denen aversive Methoden eingesetzt wurden, mehr stressbezogene Verhaltensweisen. Bei stärkerem Einsatz aversiver Methoden zeigten sich darüber hinaus unter anderem höhere Cortisolanstiege nach dem Training und negativere Ergebnisse in einem Cognitive-Bias-Test als bei den belohnungsbasiert trainierten Hunden.
Du musst also nicht zwischen „mein Hund darf alles“ und „ich muss mich durchsetzen“ wählen. Es gibt ziemlich viel dazwischen.
Was dein Junghund jetzt wirklich braucht
Wenn du bis hierhin gelesen hast, merkst du wahrscheinlich schon: Die Junghundezeit verlangt nicht nach einem völlig neuen Hundetraining.
Vieles von dem, was du während der Welpenzeit begonnen hast, wird jetzt einfach weiterentwickelt.
Dein Hund braucht weiterhin Orientierung und verlässliche Regeln. Er braucht Bewegung, Beschäftigung und Möglichkeiten, seine Umwelt zu erkunden. Gleichzeitig braucht er ausreichend Ruhe und Regeneration.
Er braucht Freiheiten, die zu seinem aktuellen Trainingsstand passen – und Management dort, wo diese Freiheit noch nicht sicher möglich ist.
Vor allem braucht er aber realistische Erwartungen.
Schau deshalb weniger darauf, was dein Hund theoretisch „schon können müsste“, und mehr darauf, was er dir in der konkreten Situation zeigt: Wie hoch ist seine Erregung? Wie gut kann er sich noch orientieren? Welche Distanz braucht er? Wie lange kann er etwas schon leisten? Und wie schnell findet er anschließend wieder zur Ruhe?
Genau diese Beobachtungen helfen dir dabei, Training so zu gestalten, dass dein Hund tatsächlich lernen kann.
Ist das noch Pubertät – oder sollten wir genauer hinschauen?
So hilfreich es sein kann, bestimmte Veränderungen als Teil der Junghundezeit zu verstehen: Nicht jede Verhaltensveränderung ist einfach Pubertät.
Wenn dein Hund plötzlich starke Ängste entwickelt, aggressives Verhalten deutlich zunimmt, er Berührungen vermeidet, ungewöhnlich unruhig wird oder sich sein Verhalten innerhalb kurzer Zeit erheblich verändert, lohnt sich ein genauerer Blick.
Auch körperliche Ursachen können Verhalten beeinflussen. Schmerzen oder andere gesundheitliche Probleme sollten deshalb bei auffälligen oder plötzlich auftretenden Veränderungen mitgedacht und gegebenenfalls tierärztlich abgeklärt werden.
Und auch unabhängig von körperlichen Ursachen gilt: Wenn Verhalten euren Alltag erheblich einschränkt oder Situationen regelmäßig eskalieren, müssen du und dein Hund euch nicht monatelang allein durch eine vermeintliche „Pubertätsphase“ kämpfen. In solchen Fällen kann eine individuelle Hundeverhaltensberatung sinnvoller sein als ein allgemeiner Gruppenkurs.
Manchmal ist Pubertät Teil der Erklärung. Aber eben nicht automatisch die ganze.
Gemeinsam durch die Junghundezeit
Die Zeit zwischen Welpe und erwachsenem Hund kann ganz schön turbulent sein. Gleichzeitig ist sie eine Phase, in der ihr unglaublich viel miteinander lernen könnt.
Dabei geht es gar nicht darum, deinem Hund möglichst schnell möglichst viele neue Signale beizubringen. Viel wichtiger ist jetzt, die Grundlagen aus der Welpenzeit unter schwierigeren Bedingungen weiterzuentwickeln: Orientierung trotz Ablenkung, ein verlässlicher Rückruf, lockere Leine, Ruhe in aufregenden Situationen und ein angemessener Umgang mit Frust gehören genauso dazu wie die Frage, wann dein Hund gerade Unterstützung braucht.
Du erkennst euch an mehreren Stellen wieder? Dein Junghund kann eigentlich schon einiges, aber Rückruf, Orientierung oder Ruhe funktionieren unter Ablenkung plötzlich nicht mehr so zuverlässig?
Genau an diesem Übergang setzt mein Junghundekurs an. Wir entwickeln die Grundlagen aus der Welpenzeit unter realistischen Bedingungen weiter – unter anderem bei Rückruf, Leinenführung, Orientierung, Ruhe und Impulskontrolle. Ohne von deinem jungen Hund zu erwarten, dass er schon „fertig“ sein muss.
Wenn du aus dem Raum Göppingen, Esslingen oder Kirchheim unter Teck kommst und euch in dieser spannenden Entwicklungsphase fachlich begleiten lassen möchtest, findest du hier alle Informationen zu meinem Junghundekurs bei Wolf’s Instinkte.
Denn dein Junghund muss jetzt noch nicht „fertig erzogen“ sein. Er ist gerade mittendrin.
Und genau deshalb lohnt es sich, ihn auch weiterhin als das zu sehen, was er ist: ein junger Hund, der noch ziemlich viel über unsere Welt lernen darf.
Quellen
Asher, L., England, G. C. W., Sommerville, R. & Harvey, N. D. (2020): Teenage dogs? Evidence for adolescent-phase conflict behaviour and an association between attachment to humans and pubertal timing in the domestic dog. Biology Letters, 16: 20200097.
Kis, A. et al. (2017): The interrelated effect of sleep and learning in dogs (Canis familiaris); an EEG and behavioural study. Scientific Reports, 7: 41873.
Vieira de Castro, A. C. et al. (2020): Does training method matter? Evidence for the negative impact of aversive-based methods on companion dog welfare. PLOS ONE, 15(12): e0225023.







